Nach Einladung fand am 26. März 2026 die Mitgliederversammlung mit 52 stimmberechtigten Mitgliedern statt. Entsprechend den Tagesordnungspunkten mit Feststellung der Beschlussfähigkeit, Bericht des Geschäftsführers, Berichterstattung des Kassierers und der Kassenprüfer wurde der Vorstand und der Kassierer entlastet.

Im Bericht des 1. Vorsitzenden Dr. Theodor Dinkelacker zeigt sich, dass der Stadtseniorenrat breit aufgestellt ist für alle SeniorInnen mit Angeboten an Vorträgen, Veranstaltungen, Projekten und Kulturfahrten. Die größten Projekte sind die Veranstaltung „Hochschule 50+“ mit zwei Vorlesungstagen und einer Exkursion und die im Frühjahr und Herbst stattfindende „Melodie am Nachmittag“ in der Jahnhalle für ein geselliges Zusammensein bei Kaffee und Kuchen. Unsere Vorträge orientieren sich an den Interessen der SeniorInnen. Der Kurs „Erste Hilfe für und durch Senioren“ mit Dr. Schröder vom Alb-Fils-Klinikum kam so gut an, dass wir diesen nochmals anbieten wollen.

Großes Interesse finden auch die Kulturfahrten zu Komödien. Dieser Service erfreut die SeniorInnen. Ein Highlight ist das alle zwei Monate stattfindende Kino 50+.

Unsere Homepage wurde aktualisiert. Alle aktuellen Termine sind online https://www.stadtseniorenratgeislingen.de/verein/termine/, auch unter „Projekten“ und „Downloads“ sind interessante Informationen und Berichte.

Tradition hat auch der TOP Vortrag. So berichtete die Referentin Frau Astrid Geiger, Landratsamt Göppingen, Leitung Stabsbereich Klimaschutz und Klimawandelanpassung zum aktuellen Thema „Klimawandel – Anpassung an die Hitze“. Bedingt durch den Klimawandel stieg die mittlere Jahrestemperatur in Baden-Württemberg um 1,7 Grad Celsius. Die Sommertage (ab 25 Grad) sind von 15 auf 30 Tage – und die Trockenperioden von 12 auf 14 Tage gestiegen. Die Vegetationsperiode wird um 30 Tage länger. Klimawandel erfordert Schaffung von Maßnahmen hinsichtlich Klimaschutz und Treibhaus-Emission. Dies bedeutet Anpassung durch Maßnahmen, die Folgen von Hitze, Dürren, Starkregen und Hochwasser verringern. So soll in Geislingen ein „Flutinformations- und Warnsystem“ eingerichtet werden. Geislingen bietet auch eine etwas andere Stadtführung „Mei schattigs Plätzle“ an (Termine sind bei Frau Pfau Stadtverwaltung einzeln – oder auch als Gruppe zu erfragen per E-Mail sonja.pfau@geislingen.de, Tel. 07331 24-303). In der Stadtbibliothek gibt es bereits einen öffentlichen Wasserspender. UV-Strahlung kann zu Kopfschmerzen, Augenreizung, Husten und zu hitzebedingten Sterbefällen führen. Die Senioren sollen sich informieren und selbst schützen. Der Landkreis Göppingen hat eine kleine Broschüre „Hitzeknigge“ herausgegeben. Tipps: Ausreichend TRINKEN (2,5 l/Tag!), um eine Dehydrierung zu vermeiden (Mineralwasser, Tee etc…). Für das eigene Wohlbefinden kann man Gebäude sanieren, Gärten gestalten, morgens und abends Lüften und von außen und innen die Fenster verdunkeln. Man kann die Ernährung anpassen (leichte, kleinere Mahlzeiten) und auch Medikamente vom Arzt anpassen lassen. Klimaresistente Pflanzen vertragen Hitze und Trockenheit. Nachts kann man mit feuchten Tüchern die Verdunstungskälte nutzen. Bei Schwitzen sind die Stirn und der Nacken zu kühlen.

Die Präsentation „Klimawandel -Anpassung an die Hitze“ und der „Hitzeknigge“ sind unter „Downloads“ eingestellt.

Cornelia Böhm