Fahrt zum Marquardt-Theater in Stuttgart

Theaterfahrt

Wir freuen uns, dass wir allen Interessierten auch in diesem Jahr wieder eine Kulturfahrt anbieten können.
Am Dienstag, dem 12. März 2024, fahren wir zur Komödie im Marquardt in Stuttgart.
Dort wird das Theaterstück

„Die Kehrseite der Medaille“

aufgeführt.

Wir erleben die Fernsehstars Martin Armknecht, Timothy Peach und Nicola Tiggeler in einer schwungvollen Beziehungskomödie mit Esprit und einer Prise Perfidie! Daniel hat ohne das Wissen seiner Frau Isabelle seinen guten Freund Patrick zum gemeinsamen Abendessen eingeladen. Das Pikante an der Situation ist, dass sich Patrick soeben von seiner langjährigen Ehefrau getrennt hat – zufälligerweise der besten Freundin von Isabelle. Und dass er zu dem Abendessen auch gleich seine neue Flamme, die junge und attraktive Emma, mitbringt, um sie in den Freundeskreis einzuführen. Isabelle ist erbost. Sie beobachtet das junge Glück mit Misstrauen und wittert außerdem Gefahr. Was, wenn Daniel durch das frischverliebte Paar ebenfalls auf dumme Ideen kommt? In der Tat erliegt Daniel bald Emmas fröhlichem Charme und er kann den Neid auf seinen Freund nur schlecht überspielen. Dennoch bemüht man sich um freundliche Konversation. Und hier kommt nun der besondere Clou: Das Publikum hört nicht nur die höflichen Gespräche der Paare sondern auch die „Kehrseite“ – die heimlichen und nicht immer sehr netten Gedanken, welche die vier wohlweislich voreinander verschweigen! Was verbirgt sich wohl hinter der Fassade meines Gesprächspartners, was denkt mein Gesprächspartner wirklich von mir? Wenn man doch nur Gedanken lesen könnte!

Durch einen raffinierten Trick ermöglicht der französische Erfolgsautor Florian Zeller seinem Publikum genau dies. Aus dem Spannungsverhältnis zwischen Gesagtem und Gedachtem entsteht der Witz – und ein ebenso hintergründiger wie amüsanter Theaterabend.

Das Theaterstück „Die Kehrseite der Medaille“ reiht sich ein in ein Programm, das die gesamte Bandbreite der komödiantischen Bühne abdeckt. Mit diesem Programm lockt die Komödie im Marquardt ihre Zuschauerinnen und Zuschauer an. Stars wie Heinz Erhardt, Conny Froboess und Harald Juhnke gaben sich hier schon ein Stelldichein. An der durchgehend hohen Qualität hat sich seitdem nichts geändert und die Komödie ist nach wie vor Stuttgarts erste Adresse für anspruchsvolles Unterhaltungstheater.

Beginn der Aufführung ist um 19.00 Uhr.

Die Abfahrtszeiten an den jeweiligen Haltestellen können Sie der unten stehenden Liste entnehmen.

  • 16.20 Uhr   Wiesensteiger Straße, Bäckerei Kiene
  • 16.23 Uhr   Wilhelmshöhe
  • 16.25 Uhr   Karlstraße, beim Rathaus
  • 16.27 Uhr   Bahnhof, ZOB
  • 16.29 Uhr   Seebach, beim Krankenhaus
  • 16.31 Uhr    Seebach, bei der Pauluskirche
  • 16.34 Uhr   Nel Mezzo, Bushaltestelle Richtung Göppingen
  • 16.37 Uhr   Sternplatz, bei Intersport Britzelmayer
  • 16.40 Uhr   TVA-Parkplatz
  • 16.45 Uhr   Kuchen, beim Netto Markt
  • 16.50 Uhr   Kuchen, bei der Kreissparkasse
  • 16.52 Uhr   Kuchen, bei der ehemaligen Filba
  • 17.00 Uhr   Gingen, bei Fischer & Stegmaier
  • 17.10 Uhr    Salach, Tobelkreuzung

Nach der Ankunft um ca. 18.00 Uhr im Marquardt findet ein Künstlergespräch mit Sektempfang statt. Wir erhalten eine exklusive Einführung in das Stück. Es gibt die Möglichkeit bei einem Sektumtrunk und einer Butterbrezel mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Der Preis für die Teilnahme beträgt

für Mitglieder             58,00 EUR
für Nichtmitglieder   68,00 EUR

Er beinhaltet die Hin- und Rückfahrt mit dem Bus der Fa. Sihler, den Sektempfang mit den Künstlern sowie einen Sitzplatz der Kat. 2.

Anmelden können Sie sich unter der Rufnummer 07331/30 59 752. Der Anrufbeantworter ist für Sie geschaltet, Sie werden dann umgehend zurückgerufen.

Bitte nennen Sie uns bei der telefonischen Anmeldung auch den für Sie in Frage kommenden Buszustieg (Auswahl aus der oben stehenden Liste).

Den Betrag überweisen Sie nach Ihrer Anmeldung bitte umgehend auf eines der folgenden Konten:

Stadtseniorenrat Geislingen
Volksbank IBAN: DE07 6106 0500 0605 4690 08
Kreissparkasse IBAN: DE54 6105 0000 0016 0721 18

Nach Eingang des Betrages gilt die Fahrt als verbindlich gebucht. Eine Stornierung der Fahrt einschl. einer Rückgabe der Karten ist dann leider nicht mehr möglich.

Die Teilnehmerzahl ist auf Grund des Kartenkontingentes beschränkt. Melden Sie sich deshalb bitte möglichst bald an, wenn Sie teilnehmen möchten.

Anmelde- und Zahlungsschluss ist der 26. Februar 2024.

Die Mindestteilnehmerzahl ist 46.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine fröhliche Fahrt und einen erlebnisreichen Abend.

Vortrag mit Informationen zur Vorsorge

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Ein Unfall oder eine Krankheit kann schnell zur Folge haben, dass ein Mensch seine Rechtsangelegenheiten nicht mehr selbst erledigen kann. Doch wer bezahlt dann die Rechnungen und wer kümmert sich um all die rechtlichen Alltagsgeschäfte? Wenn man für einen solchen Fall eine gesetzliche Betreuung vermeiden will, muss man rechtzeitig einer Vertrauensperson eine Vollmacht erteilen.

Weil aber der Gedanke, nicht mehr selbst handeln und bestimmen zu können, für viele Menschen unangenehm ist, schrecken sie davor zurück, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Doch es lohnt sich darüber nachzudenken, wer aus dem persönlichen Umfeld vertrauenswürdig genug ist, als persönlicher Vertreter bestellt zu werden und in welchem Umfang dies geschehen soll.

Und solche Notfälle passieren nicht nur bei älteren Menschen. Ein Skiunfall oder eine schwere Krankheit – wer alleine lebt und sich plötzlich im Krankenhaus wiederfindet, kann schnell in Schwierigkeiten kommen, sollte er niemanden haben, der für ihn tätig werden und Entscheidungen treffen kann. Deshalb kann es bereits in jungen Jahren  wichtig sein, eine Vertrauensperson bevollmächtigt zu haben, für einen zu handeln, falls man das selbst nicht mehr kann.

Abhilfe schafft eine rechtzeitig erteilte sogenannte „Vorsorgevollmacht“. Was aber muss bei der Anfertigung einer solchen Vorsorgevollmacht beachtet werden? Reicht ein einfacher handgeschriebener Zettel oder muss eine Vorsorgevollmacht  in einer bestimmten Schriftform verfasst werden? Muss man einen Notar hinzuziehen und wenn ja, in welchen Fällen ist dies notwendig. Wird eine solche Vorsorgevollmacht auch von den Geldinstituten anerkannt oder wie kann es sonst ermöglicht werden, dass ein Vertreter für einen auch die notwendigen Geldgeschäfte erledigen kann? Andererseits, wie kann sichergestellt werden, dass ein Bevollmächtigter nicht am nächsten Tag gegen den Willen des Auftraggebers dessen Haus verkauft? Gilt eine Vorsorgevollmacht umfassend für alle Angelegenheiten oder kann sie auf bestimmte Bereiche beschränkt werden? Können auch zwei oder mehrere Vertreter bestimmt werden und ist dies sinnvoll? Und wenn ich mir es später anders überlege, kann ich dann eine erteilte Vorsorgevollmacht auch widerrufen? Fragen über Fragen!

Und eine weitere wichtige Frage kommt noch hinzu: Was mache ich, wenn ich keine Person habe, der ich so vertraue, dass ich ihr eine Vollmacht geben kann? In einem solchen Fall kann eine “Betreuungsverfügung“ eine mögliche Lösung sein. Wenn der Fall eintritt, dass eine Person nicht mehr selbst handeln kann und keine Vollmacht erteilt wurde, wird das Betreuungsgericht eine Betreuung anordnen. Mit einer Betreuungsverfügung kann festgelegt werden, wer als Betreuer in Frage kommt und wen man auf gar keinen Fall  als Betreuer möchte.

Ein weiteres, sehr schwieriges Thema ist die „Patientenverfügung“. Zwar wird ein Arzt in einem lebensbedrohenden Notfall immer zuerst die lebenserhaltenden Maßnahmen ergreifen. Aber er ist verpflichtet, bei der Behandlung den mutmaßlichen Willen des Patienten zu berücksichtigen. Ist dieser richtig dokumentiert, kann der Arzt sich daran orientieren. Eine richtig abgefasste Patientenverfügung gibt dem Arzt und dem Patienten Sicherheit. Aber es stellt sich die Frage: Wie kann ich als medizinischer Laie eine Patientenverfügung richtig anfertigen und wo erhalte ich Unterstützung?

Der Stadtseniorenrat Geislingen möchte bei der Beantwortung all dieser Fragen eine Hilfestellung geben. Das Thema „Vorsorge“ stellt einen besonderen Schwerpunkt in seiner Arbeit dar. Der Stadtseniorenrat bietet deshalb zu dieser Problematik einen Vortrag an. In diesem referiert Wolfgang Kehrer zu dem Thema „Vorsorge“ und beantwortet gerne auch Fragen. Er kennt sich nicht nur mit den geltenden Vorschriften aus sondern kann auch aus der Praxis berichten, weil er selbst als Betreuer tätig war.

Bei dem Vortrag können gegen einen geringen Unkostenbeitrag auch zwei vom Stadtseniorenrat zur Vorsorge erarbeitete Mappen erworben werden. Dies ist zum einen die sogenannte gelbe Mappe „Vorsorge“, in der die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung und die Patientenverfügung behandelt werden. Sie enthält auch Mustervordrucke zu diesen Themen, die zum Ausfüllen und Aufbewahren leicht herausgetrennt werden können. Außerdem wird die sogenannte weiße Mappe „Meine persönlichen Aufzeichnungen“ angeboten, in der für verschiedene Lebensbereiche festgehalten werden kann, welche Wünsche der Verfasser hat. Die in dieser Mappe dokumentierten Willenserklärungen können auch für Bevollmächtigte und Betreuer eine wertvolle Hilfe sein.

Der Vortrag findet am 12. April 2024 um 15.00 Uhr im Schubartsaal des Mehrgenerationenhauses, Schillerstr. 4, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Jahresbrief

Jahresbrief 2023

Unter der Rubrik „Downloads – Aktuell“ steht der Jahresbrief 2023 zum Download bereit. Er kann dort heruntergeladen, gelesen und bei Bedarf ausgedruckt werden. Im Jahresbrief wird auch an die im Jahr 2022 durchgeführte Vorstandswahl erinnert und der neu gewählte Vorstand vorgestellt.

Außerdem enthält der Jahresbrief eine Rückschau auf die im Jahr 2023 durchgeführten Veranstaltungen sowie eine Vorschau auf die im Jahr 2024 geplanten Aktivitäten, soweit diese zur Jahreswende bereits in Planung waren.

Im Gedenken an Bernward Kehle

Sehr betroffen nimmt der Stadtseniorenrat Geislingen Abschied von Bernward Kehle, der am 6. November 2023 verstorben ist. Bernward Kehle war Initiator und Gründungsmitglied des am 4. Februar 2003 als selbstständige Arbeitsgemeinschaft gegründeten Stadtseniorenrates Geislingen. 2005 wurde die Arbeitsgemeinschaft ein eingetragener Verein.

Kehle war bis 2009 als Vorsitzender, danach bis 2015 als Stellvertreter und anschließend bis zu seinem Tod als Beisitzer im Stadtseniorenrat aktiv.

Er war ein Visionär. In seiner Zeit an der Spitze des Stadtseniorenrates wurden etliche Projekte initiiert, beispielsweise das Unterhaltungsprogramm „Melodie am Nachmittag“, der „Seniorenfreundliche Service“, und es wurde ein sogenannter Seniorenpass eingeführt, um nur einige Dinge zu nennen.

Bernward Kehle hatte immer das Wohl, konkret die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität für die älteren Bürgerinnen und Bürger in der Stadt  Geislingen im Auge. Er hat den Stadtseniorenrat zum Sprachrohr der älteren Bevölkerung gemacht. Aus diesem Grund war für ihn auch das Thema „Vorsorge und Patientenverfügung“ sehr wichtig. Auch auf diesem Themenfeld war er ein sehr kompetenter Ratgeber.

Was dem Stadtseniorenrat Geislingen nun bleibt, das  ist die Erinnerung an einen sehr aktiven und gütigen Menschen, der für den Verein immer einsatzbereit war.

Die Mitglieder des Stadtseniorenrates und die Vorstandschaft sind dankbar für die Zeit, die sie mit ihm gemeinsam erleben durften. Ihr Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Stadtseniorenrat Geislingen e.V. im November 2023

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